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ZVB-Meeting 2019: Die grossen Themen von heute und morgen

Die grossen Themen von heute und morgen im öffentlichen Verkehr rund um Zug, ein Referat zur Psychologie der Mobilitätsnutzung und die Enthüllung eines ganz speziellen Busses waren die Höhepunkte des diesjährigen ZVB-Meetings. Unter den geladenen Gästen befanden sich nebst der Kantonsratspräsidentin auch drei Regierungsräte des Kantons Zug sowie Vertreter der verschiedenen Kantone und des Bundes.

Mehr als 70 Gäste folgten der Einladung der ZVB zum Meeting 2019. Eingeladen waren Vertreter aus den Gemeinden, den Kantonen, in denen die ZVB ihre Leistungen erbringen und des Bundes sowie Partner und Transportbeauftragte der ZVB. Cyrill Weber, Unternehmensleiter ZVB informierte aus erster Hand über die Themen, die die ZVB im 2019 besonders beschäftigen.

Mehr als daily business

Gleich zwei Grossereignisse darf die ZVB dieses Jahr begleiten: Die Zugersee Ost Sperre und das ESAF. Während der anderthalbjährigen Streckensperre zwischen Walchwil und ArthGoldau wird das Busangebot ausgebaut. Die ZVB ist mit zusätzlichem Personal und Fahrzeugen unterwegs. Ziel ist nichts weniger, als den Kunden trotz Bauphase ein reibungsloses Reisen zu ermöglichen. Während des ESAF wird die ZVB zudem mit einem Grossteil der Belegschaft im Einsatz stehen, nicht nur hinter dem Steuer, sondern auch als Kundenlenker, in der Werkstatt und als Helfer im Hintergrund. «Das Jahr 2019 ist für uns mehr als nur daily business», bekräftigt Cyrill Weber. «Für uns als ZVB sind dies Leistungen, die wir zusätzlich zum anspruchsvollen Tagesgeschäft erbringen. Und wir tun dies gerne. Mobilität, öffentlicher Verkehr – dies ist unser Kerngeschäft, unsere Leidenschaft. Getreu dem Motto ‘Wir bewegen Zug’ fühlen wir uns verantwortlich, dass die Zugerinnen und Zuger jederzeit sicher und zuverlässig mit dem öV unterwegs sein können».

Blick in die nahe Zukunft

Gleich nach dem ESAF beginnt die Zukunft. Im September erwartet die ZVB die Auslieferung des ersten vollelektrischen E-Busses für Zug. «Elektromobilität ist integraler Bestandteil unserer Unternehmensstrategie», erläutert Cyrill Weber. «Wir freuen uns ausserordentlich auf unseren eCitaro. E-Mobilität im öffentlichen Nahverkehr hat Zukunft, davon sind wir überzeugt. Deshalb investieren wir in diese Technologie. Dies beinhaltet weit mehr als den Kauf eines Fahrzeuges». Eine E-Tankstelle muss gebaut, die Stromzufuhr sichergestellt und das Werkstattpersonal ausgebildet werden. Und nicht zuletzt wird in der Werkstatt ein Dacharbeitsplatz gebaut. Die Wartung von Elektrofahrzeugen erfordern eine andere Infrastruktur als die bisherige. «Mit unseren heutigen Gebäuden können wir die Entwicklung der E-Mobilität nur bedingt mittragen beziehungsweise stossen relativ bald an Grenzen», so Weber weiter. Der geplante Neubau des Hauptstützpunktes ist so konzipiert, das zukünftige Entwicklungen möglich sind und unterstützt werden können.

Psychologische Faktoren der Mobilitätsnutzung

Mobilität verändert sich immer schneller. Die Frage ist, welche neuen Formen werden wir zukünftig nutzen und welche Rolle spielen die psychologischen Faktoren dabei? Die Thematik erörterte Prof. Dr. Markus Hackenfort, Studiengangleiter CAS Fachlehrer für Verkehr der ZHAW Angewandte Psychologie und Leiter der Fachgruppe Verkehrs-, Sicherheits- & Umweltpsychologie. Prof. Dr. Markus Hackenfort präsentierte Studien zum energieeffizienten und ressourcenschonenden Mobilitätsverhalten und dem entsprechenden «Behavior Change».

Ein Schwinger-Bus für Zug

Kurz, Gammen, Schlungg, Brienzer – bei der ZVB greift das Schwingfieber um sich. Ab sofort können sich auch unsere Kunden mit uns auf den Schwingsommer einstimmen. Ab Donnerstag 11. April 2019 ist ein Schwinger-Bus auf dem ZVB Liniennetz unterwegs. Das Gelenk als Handorgel, der Boden originell beklebt als Sägemehlring, dazu passende Töne im Bus – mit allen Sinnen tauchen die Gäste ein in eine urchig-gemütliche Welt. Der Schwinger-Bus kann auch für Extrafahrten wie Geburtstage, Teamevents oder sonstige spezielle Anlässe gemietet werden. Am ESAF-Wochenende selbst wird die ZVB mit Extrabussen unterwegs sein, damit die Zugerinnen und Zuger frühmorgens aus allen Winkeln des Kantons rechtzeitig in der Schwinger-Arena ankommen.

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