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SGZ Geschäftsjahr 2018: Rekordverdächtige Besucherzahlen

Anlässlich ihrer Generalversammlung am 18. Juni 2019 präsentierte die Schifffahrt für den Zugersee AG (SGZ) ihre Zahlen für das Geschäftsjahr 2018. Herrliches Wetter zeichnete den Schiffssommer 2018 aus und bescherte der SGZ eine Zunahme der Kursfrequenzen von 14% und einen Jahresgewinn von CHF 20 266.

Die Saison 2018 war geprägt von langanhaltend schönem Wetter, was sich in rekordverdächtigen Gästezahlen zeigte. Um 14,3 % von 98’195 auf 112’201 nahmen die Frequenzen auf den regulären Kursfahrten gegenüber dem Vorjahr zu. Auch die Extrafahrten verzeichneten ein erfreuliches Wachstum von 17,3 %. 163 Mal wurden die Schiffe auf dem Zugersee für Hochzeiten, Firmenanlässe oder Geburtstagsfeiern gebucht. Insgesamt verzeichnete die SGZ eine Frequenzzunahme von 11,9 %. Dies spiegelte sich auch im Jahresergebnis wieder. Die Betriebserträge nahmen um CHF 83’859 zu und erreichten CHF 2’383’384. Erreicht wurde ein Jahresgewinn von erfreulichen CHF 20’266.

Erfolgreiche Angebote auf See

Bereits im Winter 2017 deuteten die Reservationszahlen auf ein gutes Jahr 2018 hin. Carunternehmer aus der ganzen Schweiz sorgten mit Werbung und Buchungen für gut besetzte Schiffe insbesondere über Mittag – und dies nicht nur bei Schönwetter. Auf den Musik- und Tanzfahrten wurde bis in die Nacht gefeiert. Kaum waren die letzten Nachtschwärmer zu Hause, strömten auch schon die ersten Gäste zum Sonntagsbrunch an Deck. Zum ersten Mal wurde im Frühling das Zugersee Bierschiff durchgeführt. Mit viel Engagement seitens der Organisatoren und einer tollen Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten wurde diese neue, erfolgreiche Veranstaltung auf die Beine gestellt. Sie findet nun jährlich im Frühling statt. Die Anzahl der kulinarischen Sonderfahrten wurde bewusst reduziert mit dem Ziel, die einzelnen Angebote besser auszulasten. Mit 5’052 Gästen auf 98 Fahrten ist dies gelungen. Dennoch blieben die Erträge unter den Erwartungen. Um die Attraktivität des Gastronomieangebots weiterhin hoch zu halten, werden mögliche neue Gastrokonzepte überprüft.

Betriebliche Herausforderungen

Das Jahr begann mit wichtigen Reparaturen und Servicearbeiten. Hierzu wurde das MS Schwyz ausgewassert, um Reparaturen am Bug und die Schalenkontrolle für das Bundesamt für Verkehr (BAV) durchzuführen sowie die Unterwasserseite neu zu streichen. Das heisse Sommerwetter sorgte für erfreuliche Gästezahlen, hatte für den Betrieb aber auch seine Tücken. Der Seepegel sank zusehends. Dank der langjährigen Erfahrung der Schiffscrew konnten jedoch alle Stationen über die gesamte Saison hinweg bedient werden.

Maskottchen für die Zuger Seen

Die Zuger Schifffahrten erhielten ihre eigenen Kultfiguren: Seebär «Zeebi» und «Milly» die Landratte. Die beiden Maskottchen bieten eine gute Möglichkeit, Geschichten rund um die Schifffahrt zu erzählen und Kunden auf das Angebot aufmerksam zu machen. 2018 wurde intensiv am Konzept und Design gearbeitet. Der Prozess wurde Ende Jahr mit einem Wettbewerb zur Namensfindung beendet. Zum Saisonbeginn 2019 wurden die Maskottchen mit einer feierlichen Zeremonie offiziell in die Schifffahrtsfamilie aufgenommen.

Entlastungsprogramm des Kantons Zug

Das Entlastungsprogramm des Kantons Zug beschäftigt die SGZ weiterhin stark. Der geforderte minimale Kostendeckungsgrad von 70 % ist eine riesige Herausforderung für die SGZ und die Ägerisee Schifffahrt (AeS). Mit der Offerte 2019 erhielt die Regierung einen Massnahmenplan. Darin wurden die nötigen Schritte aufgezeigt, um den geforderten Kostendeckungsgrad zu er-reichen. Die SGZ ist in Kontakt mit dem Kanton, um das weitere Vorgehen zu klären.

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