Zugerland Verkehrsbetriebe

Areal An der Aa

Die ZVB will nicht nur heute, sondern auch morgen und übermorgen die führende Mobilitätsanbieterin im Raum Zug sein. Darum investieren wir in eine moderne Infrastruktur. Auf dem Areal An der Aa in Zug entsteht ein zukunftsweisendes Gesamtprojekt für den öffentlichen Verkehr, den Rettungsdienst und neuen Wohnraum. Mit der Weiterentwicklung des heutigen Betriebsgeländes sichern wir die Mobilität und die Versorgung der Region langfristig.

Bauprojekt

Auf dem Areal An der Aa entstehen moderne Stützpunkte nicht nur für den öffentlichen Verkehr, sondern auch für den Rettungsdienst Zug. Zudem entstehen rund 160 Wohnungen, davon 40 % preisgünstig, ein Quartierplatz, neue Wege und Naturraum.

Neubauten für die ZVB und den RDZ

Mit dem neuen Hauptstützpunkt der ZVB werden die Busse künftig unterirdisch garagiert. Im Erdgeschoss wird eine moderne Werkstatt realisiert, in den Obergeschossen befinden sich Pausenräume und Büros. Im zweiten Gebäude wird der Rettungsdienst Zug (RDZ) und die kantonale Verwaltung beheimatet sein. Mit diesem Neubau kann der Rettungsdienst seinen Grundauftrag auch künftig mit wachsenden Bedürfnissen effizient erfüllen. Die Nähe des Rettungsdienstes und der ZVB hat sich bewährt. Die Rettungsfahrzeuge werden bei der ZVB gewartet und unterhalten. Diese Synergien werden weitergeführt. Zudem werden im Neubau für die kantonale Verwaltung moderne Büroarbeitsplätze für rund 250 Mitarbeitende erstellt.

Öffnung und Aufwertung des Quartiers

Das heutige geschlossene Betriebsgelände wird geöffnet und an die umliegenden Velo- und Fusswege angeschlossen. Ein neuer Fussweg ermöglicht die barrierefreie Durchquerung des Areals und vervollständigt das Fusswegnetz zwischen Stierenmarkt und Bahnhof Zug. Der heutige Weg auf dem Schleifendamm wird künftig auf der Seite des Areals An der Aa als Fuss- und Veloweg verlaufen. Der alte Schleifenbahndamm wird als ökologisch biodiverse Oase gesichert, der Siehbach geöffnet und die Dächer begrünt.

Gute Gründe sprechen für einen Neubau. Unsere heutigen Gebäude sind teilweise über 60 Jahre alt und müssen erneuert werden. Zudem brauchen wir Platz, denn wir transportieren 50 Prozent mehr Fahrgäste als noch vor 25 Jahren – Tendenz steigend. Mit der neuen Werkstatt können alternative Technologien effizient unterhalten und neue Entwicklungen flexibel aufgenommen werden.

Der Grosse Gemeinderat der Stadt Zug hat den Bebauungsplan am 3. Oktober 2023 einstimmig gutgeheissen. Das Stimmvolk hat schliesslich mit einem überwältigenden JA von 81,3 % dem Bebauungsplan an der Urne am 3. März 2024 zugestimmt. Voraussichtlich im Jahr 2031 zieht die ZVB in den Neubau ein.

Im Frühling 2019 hat der Kantonsrat grünes Licht erteilt. Das vorliegende Projekt überzeugt, denn es ist ausgewogen, durchdacht und nutzt Synergien mit weiteren Partnern. Zudem verdichten wir an der richtigen Stelle: Die Busse werden künftig unterirdisch garagiert. Dadurch wird attraktiver Raum frei im Zentrum von Zug.

Illustration Areal an der Aa
Design neuer ZVB Hauptstützpunkt
Zukünftiger Rettungsdienst im neuen Areal an der Aa

Wohnen und Leben auf dem Baufeld Nord

Auf dem nördlichen Bereich des ZVB-Areals An der Aa entsteht ein lebendiges Stadtquartier mit Wohnen, Dienstleistung und Gewerbe. Die freiwerdende Grundstücksfläche von 8'400 m² gibt die Zugerland Verkehrsbetriebe AG (ZVB) im Baurecht an die Zuger Pensionskasse ab, welche aus dem öffentlichen Bewerbungsverfahren als Siegerin hervorgegangen ist.

Das Projekt orientiert sich an der Leitidee eines vielfältigen, lebendigen Stadtquartiers, in dem Wohnen, Begegnung, Arbeiten und Dienstleistungen zu einem stimmigen Ganzen zusammenkommen. Im Zentrum steht eine sinnvolle und ausgewogene Durchmischung, bei der die Wohnnutzung eine zentrale Rolle einnimmt. Nach heutigem Planungsstand wird mit mindestens 160 Wohnungen gerechnet. Ergänzende Büro- und Dienstleistungsflächen kommen dort zum Einsatz, wo sie planungsrechtlich vorgesehen sind oder zur Erhöhung der Wohnqualität beitragen.

Im nächsten Schritt wird die Zuger Pensionskasse einen Studienauftrag organisieren und das Projekt gemeinsam mit eingeladenen Architekturbüros weiterentwickeln. Der Baustart ist für 2031 vorgesehen.

Zukünftige Wohnraum im neuen Areal an der Aa